Wano Muradeli: Die große Freundschaft
hr Opernbühne, 25. März 1990
Präsentation: Bernd Feuchtner
Mit Muradelis Oper stellen wir Ihnen heute das Werk eines Komponisten vor, von dem Schostakowitsch gesagt hat, er sei musikalisch eine ziemlich klägliche Figur. Nun wissen wir, daa Schostakowitsch auch über Prokofjew nicht nur Freundliches gesagt hat, aber das waren doch Rempeleien von gleich zu gleich. Prokofjew kennt jeder und deshalb kann jeder hier selbst urteilen. Das seltsame in diesem Fall ist, daa Muradeli das gleiche passiert ist wie Schostakowitsch: wie 1936 dessen Oper "Lady Macbeth von Mzensk", so wurde 1948 Muradelis Oper "Die große Freundschaft" von Stalin verboten. Dadurch wurde Muradeli im Westen bekannt. Nicht seine Werke, nur das Schicksal dieser Oper. Schostakowitsch hat später durch Umarbeitungen eine zweite Fassung hergestellt, die in den 60er Jahren unter dem Titel "Katerina Ismailowa" wieder aufgeführt werden durfte. Auch Muradeli hat geändert und auch seine Oper wird in der Sowjetunion heute wieder in der Originalfassung von 1947 gespielt - eine Ehre, die Schostakowitschs Oper bis heute nicht widerfahren ist.
"Das ZK der KPdSU(B) erachtet die vom Großen Theater der UdSSR anläßlich der Dreißigjahrfeier der Oktoberrevolution aufgeführte Oper "Die große Freundschaft" (Musik von W. Muradeli, Libretto von G. Mdiwani) für ein sowohl musikalisch als auch inhaltlich verfehltes, unkünstlerisches Werk." Mit diesem Beschluß vom 10. Februar 1948 befaßte sich wohl zum ersten Mal das höchste Machtgremium eines Landes mit einer Oper. Das ist schon Grund genug, das Werk endlich einmal auch hören zu wollen.
Statt weiterer Worte spiele ich Ihnen zunächst einmal die erste Szene der Oper vor, die aus insgesamt fünf etwa halbstündigen Szenen besteht.
Im heißen Mittagsdunst gehen die Mädchen eines Kosakendorfes am Terek hinunter zum Fluß. Ihnen folgt die 18jährige Galina. Sie schließt sich den Mädchen an und vergißt darüber, auf ihr Pferd aufzupassen - die Gelegenheit für den Reiter Murtáss, der aus dem Gesträuch anschleicht. Galina kommt gerade noch rechtzeitig, um den Diebstahl zu verhindern. "Ruf deine Freunde ruhig her!" singt er in seiner trotzigen Arie. Man hört die Kosaken in der Ferne ein Lied singen, und für Galina und den frechen Reitersmann ist damit ein neues Gesprächsthema gefunden. Galina wird weich, sie überredet ihn dazu, wegzugehen. Nicht ohne ihm vorher in einer Arie das kleine weiße Haus zu zeigen, in den sie wohnt... Es ist passiert. Galina hat sich in den feurigen Pferdedieb verliebt. Im Schlußduett verspricht Murtáss ihr, zurückzukehren.
Musik: 1. Szene
Das war die erste Szene der Oper "Die große Freundschaft" von Wano Muradeli in einer Aufnahme der Erstfassung von 1947 durch den sowjetischen Rundfunk mit dem Dirigenten Georgi Schemtschuschin.
"Die Hauptmängel der Oper liegen vor allem in ihrer Musik. Die Musik der Oper ist ausdruckslos und arm. Es gibt darin keine einzige Melodie oder Arie, die im Gedächtnis haften bliebe. Sie ist chaotisch und disharmonisch, durchweg auf Dissonanzen und in den Ohren gellenden Tonverbindungen aufgebaut. Einzelne Passagen und Szenen, die auf Wohllaut Anspruch erheben, werden plötzlich durch wirren Lärm unterbrochen, der dem normalen menschlichen Ohr völlig fremd klingt und auf die Zuhörer niederdrückend wirkt. Zwischen der musikalischen Begleitung und der Entwicklung der Bühnenhandlung besteht kein organischer Zusammenhang. Der vokalische Teil der Oper - der Chor-, Solo- und Ensemblegesang - macht einen dürftigen Eindruck. Kraft dessen bleiben die Möglichkeiten des Orchesters und der Sänger unausgenutzt."
Liebe Hörer, denken Sie nicht, ich sei verrückt geworden. Was Sie eben hörten, war eine höhere Weisheit. Es war ein Zitat aus dem Beschluß des ZK der KPdSU(B) vom 10. Februar 1948 über die Oper "Die große Freundschaft" von Wano Muradeli. Im Januar 1948 hatte ein vom ZK ausgewählter Kreis von etwa 500 Personen einschließlich Stalins im Bolschoi Theater an einer Prüfung der Oper teilgenommen, die bereits in zahlreichen Opernhäusern der Union gespielt worden war. Das ZK kam zu dem Ergebnis, die Oper sei ein Mißerfolg und berief eine Tagung von Vertretern der sowjetischen Musik ins ZK ein. Dort hielt Andrej Schdanow eine Eröffnungsrede, die nicht von ungefähr weite Passagen des Prawda-Artikels von 1936 zitierte, mit dem Schostakowitschs Oper "Lady Macbeth" von Mzensk" als volksfeindlich verurteilt worden war.
Damals war ein Exempel statuiert worden, mit dem die sowjetische Avantgarde ausgelöscht und zum Teil auch physisch liquidiert, und die Doktrin des Sozialistischen Realismus als alleinverbindliche Ästhetik für alle Künste vorgeschrieben wurde. In der Zeit des Zweiten Weltkriegs hatten die Zügel sich etwas gelockert - man hatte nun wirklich wichtigere Probleme zu bewältigen. Doch nach Kriegsende wandte die Partei ihre Aufmerksamkeit wieder den ideologischen Fragen zu. Schon lange waren das keine sozialistischen Fragen mehr. Es ging um die Industrialisierung und den Machterhalt, und zu diesem Zweck waren Nationalismus - im Gewand des Patriotismus - und Antisemitismus viel nützlicher. Und Volkstümlichkeit ist immer noch das schönste Mittel, mit dem das Volk sich mit sich selber an der Nase herumführen läßt.
Die Machthaber waren derart versessen auf Speichelleckerei, daa ihnen 1945 die unprätentiöse Neunte von Schostakowitsch als ungeheuerliche Provokation erschien. 1946 faßte das ZK die historischen Beschlüsse über das Repertoire der Schauspielhäuser, über den Film "Das große Leben" und über die Zeitschriften Swesda und Leningrad. Der Leningrader Parteichef Andrej Schdanow hatte schon 1946 in der Angelegenheit der eben genannten Zeitschriften die Redaktionen für den Abdruck von Arbeiten der großen Dichterin Anna Achmatowa gerüffelt, die er als "Hure und Nonne zugleich" denunzierte. Jetzt zog er als Stalins Kulturanwalt gegen Muradelis Oper zu Felde. Natürlich wurde der Sack geschlagen, wenn der Esel gemeint war - und das waren Schostakowitsch, Prokofjew, Chatschaturjan und alle anderen talentierten Komponisten.
Muradeli traf der Schlag aber auch nicht umsonst. Bei der musikalischen Charakterisierung der Oper durch die ZK-Spezialisten, denen sich dann der versammelte Sachverstand der Komponisten anschloß, brauchen wir uns nicht weiter aufzuhalten. Das sind die üblichen Spießervorbehalte gegen alles neue, und im übrigen senden wir diese Oper ja gerade deshalb, um mit der Legende aufzuräumen, Muradelis Oper sei in irgendeiner Weise avantgardistisch gewesen. Sie benutzt vielmehr allerlei Formeln und Schemata, die über gepflegte Unterhaltung kaum hinausgehen. Das entspricht etwa den Verfahrensweisen im revolutionären Roman oder in den Heldenbildern der Malerei, wie sie damals gängig waren. Es erscheint auf den ersten Blick unbegreiflich, wie sie überhaupt ins Kreuzfeuer der Kritik geraten konnte.
Zum einen war da die Sache mit der Lesginka. Das ist ein kaukasischer Volkstanz. Und in Muradelis Oper wird eine Lesginka getanzt, die ein gewisses Abstraktionsniveau erreicht hat - was in einer Oper immerhin nicht unangebracht ist. Doch Stalin mißfiel Muradelis Lesginka gründlich. Er war ja Spezialist. Er stammte selbst aus dem Kaukasus. Und er hatte auch seine eigene Auffassung über die Freundschaft der Völker des Nordkaukasus. Er war Ossete und äußerst gekränkt durch die Darstellung der Oper, die die Osseten, Lesghier und Georgier im Kampf gegen das russische Volk und besonders gegen das Kosakentum zeigt. Nein, die Tschetschenen und Inguschen waren die Bösen - darum waren sie auch (wie die Krimtataren) als Volk im Zug der stalinschen Umsiedlungsaktionen deportiert und in Sibirien angesiedelt worden.
Muradeli, 1908 geboren, er sollte noch bis 1970 leben, verarbeitete den Angriff auf seine Oper auf seine Art. Auf der Tagung im ZK trat er auf und übte Selbstkritik. Schostakowitsch hat das in seinen bitterbösen Memoiren geschildert: "Muradeli bekannte seine Schuld und erklärte dann, er liebe das Melodiöse, verstehe mit Melodie umzugehen. Von Herzen gern würde er ausschließlich durchgehende Melodien komponieren, auch melodische und harmonische Lesginkas. Aber er werde ja gehindert, melodische Lesginkas zu schreiben. Überall säßen ja die Formalisten, diese Verschwörer - in den Konservatorien, in den Musikverlagen, in der Presse. Immer und überall. Den armen Muradeli hatten sie regelrecht gezwungen, eine formalistische Lesginka zu schreiben, statt einer melodiösen, harmonischen. Seine, Muradelis, Lesginka war das unmittelbare Resultat einer Verschwörung der Volksfeinde, der Formalisten und Katzbuckler vor dem Westen."
Nicht Muradeli wurde so zum Opfer, sondern Schostakowitsch und Prokofjew verloren ihre Lehrämter an der Konservatorien. Schostakowitsch schildert es so: "Muradeli trat in zahllosen Organisationen und Betrieben auf. Er sprach zu den Leuten und bekannte seine Schuld: Ich war der-und-der, Formalist, Kosmopolit, schrieb eine falsche Lesginka. Doch die Partei hat mir noch beizeiten den richtigen Weg gezeigt. Und nun habe ich, der ehemalige Formalist und Kosmopolit, den hellen Weg fortschrittlichen realistischen Schaffens betreten. Alle waren zufrieden. Die Werktätigen hatten einen leibhaftigen Formalisten gesehen. Das war etwas, wovon sie Freunden und Bekannten erzählen konnten. Muradeli hatte prächtige Honorare eingestrichen und den Plan des Komponistenverbandes in Selbstkritik erfüllt. Meine gedruckten Noten" - fährt Schostakowitsch fort - " wurden als Makulatur eingestampft. Bei Radio Moskau wurden Tonbandaufzeichnungen formalistischer Werke gelöscht. Chrennikow äußerte: >Das ist endgültig. Ein für allemal. Die formalistische Schlange wird ihren Kopf nie wieder aufrichten.<"
In den sowjetischen Anmerkungen zu den Bändern von Radio Moskau ist von alledem die Rede nicht, es wird gar die Legende genährt, die Einspielung Erstfassung der Oper sei eine Wiedergutmachungstat. Sie gibt uns allerdings die Möglichkeit, zu überprüfen, was damals gespielt wurde - auch im übertragen Sinn. Wenden wir uns also der zweiten Szene zu.
Es ist Nacht, Galina ist allein im Haus und fiebert ihrem geliebten Pferdedieb entgegen. Ihrer Mutter Pelagea fällt das natürlich auf, was ein Duett der beiden veranlaßt. Dann kommt Unruhe auf, Rufe und Schüsse sind zu hören, und im nächsten Moment springt Murtáss zum Fenster herein. Er hat beim Versuch zu entkommen, einen Kosaken niedergeschossen, der ihn aufhalten wollte. Erst einmal singt er seiner Galina ein feuriges Arioso, dann muß er sich vor den eintretenden Kosaken verstecken. Diese führen eine Strategiediskussion, in der ihre Abneigung gegen die Bolschewiki wie gegen die kaukasischen Bergvölker zum Ausdruck kommt. "Wo bleibt der Ruhm der forschen Kosaken?" klagt die Arie des Kosakenoffiziers Pamasow. Da entdeckt die Mutter Galinas Pferdedieb. Die Kosaken wollen ihn erschlagen, Galina fleht ihren Vater um Gnade an, vergebens. Da hat der Kosakenoffizier eine Idee: Murtáss hat nichts mehr zu verlieren. Er soll mit dem Leben davonkommen, wenn er den gefährlichen Auftrag übernimmt, den roten Kommissar zu töten, der auf dem Weg ist. Murtáss sagt ja, Hauptsache, er wird nicht von Galina getrennt, mit der er noch einmal ein pathetisches Liebesduett anstimmt.
Die Sänger in dieser Aufnahme des sowjetischen Rundfunks sind Nina Poljakow als Galina, Wladimir Mahow als Murtáss und Larissa Awdejew als Mutter.
Musik: 2.Szene
In einer Aufnahme des Sowjetischen Rundfunks hören Sie die Gesamtaufnahme der Oper "Die große Freundschaft" von Wano Muradeli. Es folgt die dritte Szene.
In einem Bergdorf schreiten junge Frauen zu folkloristischer Musik einen schmalen Pfad entlang und kündigen die Ankunft des roten Kommissars an. Der hält zur Begrüßung eine große Propagandarede, die im Volk begeistertes Echo findet. Die jungen Mädchen führen vor Freude einen Tanz aus, angeführt von Meirana, der Schwester von Murtáss. Ein heroischer Chor schwört der revolutionären Sache ewige Treue, dann tanzen die jungen Burschen. Ismail, der Vater von Murtáss, bietet dem Kommissar seine bescheidene Hütte als Unterkunft an. Dort wird die Lage im Kaukasus erörtert. Beim Aufbruch gibt Ismail dem Kommissar vorsorglich seinen Sohn Murtáss mit auf den Weg - die passende Konstellation, da Murtáss ja den Auftrag hat, den Kommissar zu töten. Schwester Meirana singt den beiden ein Abschiedslied nach. Plötzlich ertönen Schüsse. Ist dem Kommissar etwas zugestoßen? Zu den schon genannten Sängern kommen jetzt Alexander Poljakow, Bariton, als Kommissar, der Bassist Mark Reschetin als Ismail und die Sopranistin Klara Kadinskaja als Meirana.
Musik: 3.Szene
Nun zur vierten Szene von Muradelis Oper "Die große Freundschaft". Der Kommissar ist mit Murtáss in der Nacht aufgebrochen. In nämlicher Nacht lagern einige Hirten in einer Schlucht, denen der alte Dschemal eine Geschichte erzählt. Plötzlich hören sie Hilferufe und der verstörte Murtáss taucht auf. Daa die Hirten ihn nach dem roten Kommissar ausfragen, macht ihn nur noch konfuser. Da ertönen ein zweites Mal Hilferufe. Vergeblich versucht Murtáss, die Hirten zurückzuhalten. Sie suchen nach dem Verunglückten und finden ihn auch. Es ist der Kommissar. Seltsamerweise entlarvt er Murtáss nicht, der zweimal auf ihn geschossen hat, er grüßt ihn freundlich. Dschemal klagt über das Sklavenlos der Bergvölker. Das Stichwort für den Kommissar, der nun die frohe Botschaft Lenins verkündet - die Oper spielt 1919, im Bürgerkrieg nach der Oktoberrevolution. Die Hirten sind bereit, ihm zu folgen. Auch Murtáss ist zutiefst beeindruckt. "Und ich schor, ihn zu töten", mit diesem Vers beginnt das Finale, in dem es noch einmal um die Legenden der Bergvölker, die Wahrheit, das Leben, das Glück und die künftige Völkerfreundschaft im Sozialismus geht, und um Lenins Wort, das der Kommissar mit wachsendem Enthusiasmus preist. Die nachdenkliche Stimme von Murtáss und die Gesänge der wachenden Hirten beenden die 4.Szene der Oper "Die große Freundschaft" von Wano Muradeli.
Musik: 4.Szene
Die fünfte und letzte Szene der Oper "Die große Freundschaft" von Wano Muradeli spielt auf einer großen Wiese in der Nähe des Kosakendorfes der ersten beiden Szenen, in dem Galina lebt. In der Morgendämmerung erscheint der sorgenvolle Murtáss. Leise ruft er Galina. Er berichtet ihr, daa er seinen Auftrag nicht erfüllt hat. Galinas Vater kommt hinzu. Er ist jedoch versöhnlich gestimmt. Heute soll hier ein großes Verbrüderungsfest zwischen all den ethnischen Gruppen stattfinden, die bisher im Streit lagen: die Russen und mit ihnen die Kosaken, die Georgier, Inguschen, Tschetschenen und Osseten. Da kann er sich auch über das Glück seiner Tochter nur freuen, die nun ein Duett mit ihrem geliebten Pferdedieb singt. Der Kosakenoffizier Pamasow ist weniger zufrieden. Er wirft Murtáss Verrat vor. Dann beginnen die Vorbereitungen zum Fest - für den Komponisten Anlaß zu folkloristischer Musik, die ihm verhängnisvoll geworden ist. Der Chor freut sich auf den roten Kommissar, der seinerseits eine enthusiastische Ansprache hält. Während der Versöhnungsfeier taucht plötzlich Pamasow auf und richtet sein Gewehr auf den Kommissar. Murtáss wirft sich dazwischen und wird tödlich getroffen. Galina, der Vater und der Kommissar betrauern Murtáss. Mit seinem Blut soll die große Freundschaft erst recht besiegelt sein.
Musik: 5.Szene
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Absage:
Wir sendeten die Gesamtaufnahme der Oper "Die große Freundschaft" von Wano Muradeli. Sie wurde Ihnen präsentiert von Bernd Feuchtner. Der Dirigent dieser Produktion des sowjetischen Rundfunks mit seinem großen Sinfonieorchester und Chor war Georgi Schemtschuschin. Die Sopranistin Nina Poliakow sang die Galina, die Altistin Larissa Awdejew ihre Mutter Pelagea. Wladimir Mahow sang den Tenorpart des Murtáss, Mark Reschetin, Baß, war sein Vater, Klara Kadinskaja, Sopran, seine Schwester Meirana. Den Kommissar sang der Bariton Alexander Poljakow, den Hirten Dschemal der Bassist Nikolai Timtschenko und Wladimir Swistow hörten wir als den Kosakenoffizier Pamasow. Weitere Rollen wurden gesungen von Leonid Boldin, Gennadi Trojtski, Wartan Michaeljan und Iwan Budrin.
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